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840x600-towidth-80-img_581728.09.2016 Borussiapark: Borussia Mönchengladbach – FC Barcelona – 1:2 (1:0)

Im zweiten Spiel der Champions League traf Mönchengladbach auf den aktuellen spanischen Meister aus Barcelona. Die Partie begann offensiv für beide Mannschaften, doch nach einigen gefährlichen Vorstößen durch die Gäste zogen sich die Fohlen fürs erste in ihre Hälfte zurück und spielten defensiv. Bis zur 34. Minute. Dann stürmte das Trio, bestehend aus Dahoud, Raffael und Hazard, in Richtung gegnerisches Tor und nach einem wunderschönen Doppelpass mit Weiterleitung zu Hazard brachte dieser die Borussen in Führung. Damit hatte sich die 1. Halbzeit erledigt. In der 2. Hälfte drängte Barcelona entschieden nach vorne, ein Akt, der sich in der 65. Minute auszahlte, als Turan sich gegen Wendt und Elvedi durchsetzte und den Ausgleich erzielte. Nur 9 Minuten später war Pique an der Reihe, als Sommer einen Eckschuss falsch blockte. Am Ende hatten die Spanier bewiesen, in welcher Klasse sie spielen und Mönchengladbach musste sich unglücklicherweise geschlagen geben.

Zuschauer: 46.283

Tore: 1:0 Hazard (34.), 1:1 Turan (65.), 1:2 Piqué (74.)

Foto: D.Päffgen

 

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25.09.2016 Mönchengladbach, 20:00 Uhr

Ein Kontrabassist: Mitte fünfzig, verbeamtet und aussichtslos verliebt in die Mezzosopranistin Sarah. Er hasst Wagner, unterschlägt aus Rache gerne mal ein paar Noten, findet Dirigenten überflüssig und kämpft mit Bier gegen Feuchtigkeitsverlust und Staatsorchesterfrust. Gerne und ausführlich erklärt er sein Instrument, das immer irgendwo hinten im Orchester Platz nehmen muss, erläutert (grauenvolle) Kontrabass-Soli am Plattenspieler und offenbart so mehr und mehr den eigentlichen Grund seiner Misere – das „schreckliche, unhandliche und uneleganteste Instrument“, mit dem er in einer Hassliebe verbunden ist. Patrick Süskinds 1981 in München uraufgeführter Monolog über die Hassliebe eines Kontrabassisten zu seinem lebensspendenden und -vernichtenden Instrument ist ein Paradestück für einen Schauspieler. Komik und scharfsinnige Beobachtung spannen einen ebenso vergnüglichen wie tiefsinnigen Bogen, der die Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s ‚nachstreicht’.

Der Schauspieler Michael Ophelders hat seinen Solo-Abend bereits mit großem Erfolg am Theater Trier und an etlichen anderen Theatern in Deutschland aufgeführt. Am Gemeinschaftstheater ist er nun eine willkommene Ergänzung des Spielplans. Patrick Süskind schrieb nach einem Geschichtsstudium zahlreiche Kurzgeschichten und Drehbücher für das Fernsehen. Zu den beliebtesten Serien, deren Drehbücher er mit dem Regisseur Helmut Dietl verfasste, gehörten Kir Royal und Monaco Franze. Als Theaterautor debütierte er 1981 mit dem Einakter Der Kontrabass. Dieser Monolog über eine arme Musikantenseele wurde zu einem Dauerbrenner auf deutschen Bühnen. Der große Welterfolg gelang Süskind 1985 mit dem Roman Das Parfum, der in mehr als 33 Sprachen übersetzt wurde.

Quelle: theater-kr-mg.de

 

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24.09.2016, Borussiapark – Borussia Mönchengladbach – FC Ingolstadt – 2:0 (1:0)

Nach dem Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Leipzig spielte Mönchengladbach heute zuhause gegen den FC Ingolstadt. Das Spiel begann ausgeglichen, jedoch übten die Borussen schon nach kurzer Zeit Druck auf ihren Gegner aus, was schließlich im 1:0, ausgeführt von Stindl (42. Min.), endete. Die zweite Halbzeit blieb für längere Zeit ruhig, ohne große Torschüsse und Chancen. Dennoch waren die Fohlen besser als ihre Gäste und konnten in der 76. Minute durch ein wunderschönes Zusammenspiel von Dahoud und Wendt das 2:0 erzielen. Die Borussen haben somit ihren 3. Heimsieg errungen und stehen aktuell auf auf dem 4. Platz der Bundesliga-Tabelle.

Fotos: D.Päffgen

 

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01.10.2016 Krefeld, Seidenweberhaus, Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

„Zwischen Chanel und Che Guevara“
Die Vollblut-Tussi mit Grips geht mit ihrem ersten Programm auf Tournee
„Zwischen Chanel und Che Guevara“ – unter diesem Motto präsentiert Enissa Amani am Samstag, 1. Oktober, im Seidenweberhaus Krefeld ihr erstes Live-Programm. Die Vollblut-Tussi mit Grips widmet sich darin den großen Fragen dieser Welt: Absätze oder Hauptsätze, elitepartner.de oder doch lieber Zwangsheirat, und warum wird selbst im Europa des 21. Jahrhunderts hübschen Frauen automatisch der Intellekt abgesprochen?
Enissa Amani ist die Neuentdeckung der deutschen Kabarett-Szene. Innerhalb eines Jahres eroberte die im Iran geborene Deutsch-Perserin die Bühnen und TV-Studios des Landes im Sturm. Was Enissa so außergewöhnlich macht, ist nicht der Kontrast zwischen iranischem und deutschem Background, sondern der zwischen ihrer sozialistischen Erziehung und der unausweichlichen Anziehung der materiellen Güter dieser Welt – zwischen Chanel und Che Guevara eben.
Geboren im Iran, geflüchtet nach Deutschland und angekommen in der Welt, findet die Tochter eines politisch verfolgten Literaten und einer Ärztin intelligent-komische Parallelen zwischen Nietzsches Philosophie und Kim Kardashians Arsch. Zwischen Anti-Kapitalismus und Modetipps. Zwischen Gangsterrap und der iranischen Opposition. Und sie erklärt uns, warum Nasen-OPs den Neoliberalismus widerlegen.
Die Inhalte ihres Bühnenprogramms halten dabei immer die Balance zwischen provokant-ehrlichem amerikanischem Stand-up und deutschem Kabarett. „Die persische Volker Pispers mit Marilyn Monroes Kleid“ bringt die Verwirrtheit ihrer Generation auf die Bühne und hat nicht mal den Anspruch, diese Verwirrung aufzulösen. Frei nach dem Motto: „Doppelmoral ist das neue Schwarz, und alles ist gut, solange wir WLAN haben.“ 

Quelle: http://www.seidenweberhaus.de

 

 

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27.1.2017 Sparkassenpark Mönchengladbach, Einlass. 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Nur Nuhr. Selten gab ein Programmtitel so exakt wieder, was es auf der Bühne zu sehen gibt: Keine Pyrotechnik, keine Tänzerinnen, kein billigen Effekte. Ein Mann, ein Mikrofon. Nuhr mit Worten bringt der Meister der entspannten Pointe sein Publikum an die Scherzgrenze und von dort aus in heitere Ekstase. Nuhr beweist, dass Multitasking möglich ist. Es wird gelacht und gedacht – gleichzeitig!

Nuhr, der Lustigste unter den Kabarettisten und der Schlaueste unter den Comedians? Diese Schubladen hat er ohnehin längst hinter sich gelassen. Seine Gedanken bewegen sich immer knapp neben der Spur. Mit großer Freude verlässt Nuhr die ausgetrampelten Pfade der Ideologen. Seine Weltsicht ist eigenwillig, überraschend und immer abseits des Üblichen, dabei sauwitzig und extrem unterhaltsam.

Nuhr ist der Maestro des tiefsinnigen Brüllers. Seine Komik ist zielgruppenfrei. Im Publikum mischen sich die Altersgruppen vom Schüler bis zum Rentner. Tiere müssen allerdings draußen bleiben. Und selbst auf der Bühne wird nur selten geknurrt. Nuhrs unaufgeregte Stimme erzeugt eine geradezu meditative Wirkung. Seine tiefenentspannte Heiterkeit ist brüllend komisch – und sein Publikum am Ende glücklich.

Quelle: Sparkassenpark

 

 

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