header image
 

Theater Krefeld

2018-04-10-theater

20.05.2018 Theater Krefeld, große Bühne

Nachtvariationen (UA) / Für meine Tochter / Boléro

Ballettabend von Robert North / Musik von André Parfenov, Leoš Janáček {1854 – 1928} und Maurice Ravel {1875 – 1937}

Weiterlesen…

2018-03-16-theater-578

15.04.2018 Theater Mönchengladbach, Studio

Puppentheater – Der Kleine Prinz

Theaterstück für zwei Darsteller und Puppen nach Antoine de Saint-Exupéry von Sabine Sanz

Weiterlesen…

2018-02-13-Theater-578

28.02.2018, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

Antigone aus dem Griechischen von Peter Krumme

Ödipus’ Söhne, Polyneikes und Eteokles, haben sich im Kampf um Theben gegenseitig getötet. Als neuer Herrscher verfügt Kreon, dass Polyneikes, der den Stadtstaat mit seinen Truppen unterwerfen wollte, nicht bestattet werden darf. Antigone, die Schwester der toten Brüder,
ist entsetzt.
Weiterlesen…

2017-10-16-Theater-578

20.10.2017, 19:30 Uhr, Theater Krefeld

Der zerbrochene Krug Heinrich von Kleist(1777-1811)

Ein kostbarer Krug liegt in Scherben und eine Hochzeit ist gleich mit zu Bruch gegangen. Wirklich zerscherbt aber ist in dieser Parodie einer Tragödie Justitia, die Gerechtigkeit. Es ist Gerichtstag im Provinzstädtchen Huisum in den „vereinten Staaten“ der Niederlande, und Frau Marthe Rull tritt als Klägerin auf. Sie beschuldigt den Verlobten ihrer Tochter Eve, Ruprecht Tümpel, das wertvolle Familienerbstück zerbrochen zu haben, als er in der gestrigen Nacht zu Eve aufs Zimmer schlich. Ruprecht bestreitet das, fordert  seinen Verlobungsring zurück und klagt selber an. Eve habe ihn betrogen, den Krug habe ein Nebenbuhler zerbrochen, den er mit eigenen Augen gestern in Eves Garten gesehen. Und Eve selbst? Sie könnte alles aufklären – und kann es eben nicht, nicht, ohne noch größeren Schaden anzurichten. Denn weder Klage noch der Beklagte sind hier eigentlich das Problem – den wirklich problematischen Casus stellt das Gericht selbst dar. 

In der Figur des Richters Adam wird Der zerbrochne Krug zur ‚Parodie einer Tragödie’. Kleist selbst weist hin auf die Verbindung seiner Komödie zu der Tragödie schlechthin, zu Sophokles’ König Ödipus. Hier wie dort ist der Richter zugleich der schuldig Angeklagte. Aber wo Ödipus (als König zugleich Richter, die moderne Gewaltenteilung gab es noch nicht) alles daran setzt, den wahren Schuldigen zu finden und die längste Zeit über nicht weiß, dass er selbst der Schuldige ist, da tut Richter Adam alles in seiner Macht stehende, um den wahren Schuldigen verborgen zu halten, sich selbst nämlich. „Mit dem verfluchten Ziegenbock am Ofen focht ich“, versucht er, dem Schreiber Licht die beiden verräterisch neuen Wunden auf seinem kahlen Schädel plausibel zu machen; ein früher Meister in Sachen ‚alternative facts‘ in den „vereinten Staaten“ … Kleist, unser Zeitgenosse.

 

Quelle: theater-kr-mg.de

011_Sinfonie_HP1-578

08.10.2017, 18 Uhr, Theater Krefeld

Am 1. Oktober wird der neue Ballettabend von Robert North vorgestellt.

Krefeld. Am Sonntag, den 8. Oktober feiert das Ballett „Sinfonie des Lebens“ Premiere im
Theater Krefeld. Damit präsentiert Ballettdirektor Robert North einen opulenten Abend mit
drei Choreografien, die verschiedene Facetten des Lebens spiegeln.
Nach Benjamin Brittens „Simple Symphony“, einer Musik für Streichorchester, kreierte
Robert North seine energiegeladene Choreografie „Jugend“. Darauf folgt mit der Choreografie
„Der Schlaf der Vernunft“ zur Musik von Dmitri Schostakowitsch der ‚Ernst des Lebens‘. Die
Choreografie „Farbenspiel“ beschließt den Ballettabend, inspiriert von den geometrischen
Musterbildern der englischen Malerin Bridget Riley, mit Musik von Christopher Benstead.

Bei einer Soiree am Sonntag, den 1. Oktober um 18 Uhr wird der Ballettabend im Theater
Krefeld vorgestellt. Ab 17.15 Uhr findet ein öffentliches Training statt.
Der Eintritt für die Soiree beträgt 4 Euro. Karten sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de
oder an der Theaterkasse unter 02151/805-125.